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Der Deutsche KI-Sichtbarkeitsindex: Wen die KI am häufigsten empfiehlt

Von Alex Buchanan8. Juli 20266 Min. Lesezeit

Wenn ein Kunde ChatGPT, Gemini oder Perplexity nach dem besten Anbieter vor Ort fragt, nennt die KI nur eine Handvoll Namen. Aber welche? Genau das messen wir laufend – öffentlich, über 14 Branchen und 10 Städte. Das Ergebnis nennen wir den Deutschen KI-Sichtbarkeitsindex.

Was der Index ist

Der Deutsche KI-Sichtbarkeitsindex (kurz: DKSI) ist eine laufende, öffentliche Messung der KI-Sichtbarkeit. Statt einzelner Stichproben stellen wir denselben KIs immer wieder typische Kundenfragen und protokollieren, welche Unternehmen genannt werden. Aktuell decken wir 14 Branchen in 10 deutschen Städten ab – von Hotels und Restaurants über Friseure und Fotografen bis zu Architekten und IT-Dienstleistern.

Der wichtige Punkt: Wir fragen nicht eine KI ein einziges Mal. Wir befragen mehrere Systeme – ChatGPT, Gemini und Perplexity – und mitteln über mehrere Durchläufe. Denn KI-Antworten schwanken von Mal zu Mal. Nur so entsteht ein belastbares Bild statt einer Momentaufnahme.

Wie gemessen wird

Für jede Branche und jede Stadt formulieren wir kaufnahe Kundenfragen – so, wie ein Interessent sie wirklich tippt, der den Anbieter noch nicht kennt. Nicht „Kennst du Firma X?", sondern „Welcher Fotograf in Köln ist zu empfehlen?" oder „bestes Hotel in Hamburg für ein Wochenende".

Aus den Antworten berechnen wir für jedes Unternehmen einen Share of Voice: den Anteil an allen Empfehlungen in seiner Branche und Stadt. Reine Portale und Vergleichsseiten filtern wir heraus – uns interessieren die tatsächlichen Betriebe, nicht Buchungsplattformen. Welche Fragen wir je Branche stellen und wie wir rechnen, ist vollständig offengelegt in der Methodik des Index.

Welche Muster sich zeigen

Konkrete Prozentzahlen nennen wir hier bewusst nicht – die stehen live und aktuell auf der öffentlichen Index-Seite, denn sie ändern sich. Aber über alle Branchen und Städte hinweg wiederholen sich einige Muster so deutlich, dass sie eine eigene Geschichte erzählen:

Was Betriebe daraus lernen

Zwei Dinge lassen sich aus diesen Mustern klar ableiten. Erstens: Dabei sein zählt. Weil die Liste so kurz ist, entscheidet allein die Frage „genannt oder unsichtbar" darüber, ob Sie für einen KI-nutzenden Kunden überhaupt existieren. Es gibt keinen Trostpreis für Platz 12.

Zweitens: Lücken sind aufholbar. Kein Unternehmen wird als Marktführer geboren. Die Betriebe an der Spitze sind dort, weil über sie an vielen vertrauenswürdigen Stellen konsistent berichtet wird. Das lässt sich gezielt aufbauen – und gerade kleinere, lokale Anbieter können hier oft schneller aufholen, als sie erwarten.

Am aufschlussreichsten ist der Index, wenn Sie Ihre eigene Branche und Stadt ansehen. Schauen Sie nach, wer in Ihrem Umfeld die Empfehlungen einsammelt – und ob Sie dabei sind.

Ist Ihr Unternehmen sichtbar – oder fehlen Sie?

Der Index zeigt die Branchen-Spitze. Der kostenlose KI-Check zeigt Ihren persönlichen Stand: Website eingeben, und Sie sehen über alle großen KIs, wo Sie genannt werden und wo nicht.

Kostenlosen Check starten Zum Index

Öffentlich und nachvollziehbar

Wir veröffentlichen den Index bewusst offen – mit dokumentierter Methodik, benannten Modellversionen und Erhebungszeitraum. Wer wissen will, wer in seiner Branche gerade die KI-Empfehlungen dominiert, sieht das direkt auf ki-sichtbarkeitsindex.de.

Und wenn Sie erkennen, dass Sie noch nicht dabei sind: Das ist der normale Ausgangspunkt für fast jeden Betrieb. Der Weg von „unsichtbar" zu „regelmäßig genannt" ist konkret machbar – als persönliche Handlungsanleitung oder als Umsetzung durch uns. Mehr dazu unter Leistungen.