Was eine GEO-Agentur macht
GEO steht für Generative Engine Optimization – zu Deutsch etwa: Optimierung für generative Suchsysteme. Gemeint ist die Arbeit daran, dass ein Unternehmen in den Antworten von KI-Assistenten vorkommt. Nicht auf Platz sieben einer Linkliste, sondern im Text der Antwort selbst, wenn ein Kunde fragt: „Wer ist der beste Anbieter für … in meiner Stadt?"
Der Unterschied ist fundamental. Eine Google-Trefferliste hat zehn Plätze, eine zweite Seite und eine dritte. Eine KI-Antwort nennt drei bis fünf Namen. Es gibt keine Seite zwei. Wer nicht genannt wird, existiert für diesen Kunden in diesem Moment nicht – noch bevor er je eine Website gesehen hat.
Als GEO-Agentur tun wir zwei Dinge: Wir messen zuerst nüchtern, wo Sie in den KI-Antworten heute stehen. Und dann bauen wir gezielt die Signale auf, denen die KI vertraut – von einheitlichen Verzeichniseinträgen und echten Bewertungen über maschinenlesbare Inhalte bis zu Erwähnungen auf fremden Seiten.
GEO, KI-SEO, LLMO, GAIO, AEO – was denn nun?
Rund um das Thema kursiert ein halbes Dutzend Abkürzungen, und sie stiften mehr Verwirrung als Klarheit. Deshalb einmal sortiert:
GEO (Generative Engine Optimization) ist der Begriff, der aus der Forschung stammt – geprägt in einer viel zitierten Studie von Princeton, Georgia Tech und IIT Delhi. Er hat sich als Fachbegriff durchgesetzt.
KI-SEO oder KI-Suchmaschinenoptimierung ist schlicht die deutsche Alltagsvariante desselben Gedankens: Suchmaschinenoptimierung, aber für KI-Systeme.
LLMO (Large Language Model Optimization) und GAIO (Generative AI Optimization) sind Begriffe aus der Agenturwelt. Inhaltlich meinen sie dasselbe wie GEO.
AEO (Answer Engine Optimization) betont die Perspektive der Antwortmaschine: Es geht nicht mehr um Links, sondern um Antworten.
Kurz: Es ist alles dieselbe Disziplin. Wer Ihnen erklärt, LLMO sei etwas grundlegend anderes als GEO, verkauft Ihnen ein Etikett, keine Leistung. Wir nennen es GEO, weil das der etablierte Fachbegriff ist – und meinen damit die ganze Sache: GEO-Optimierung über alle relevanten KI-Systeme hinweg.
Warum das jetzt zählt – und nicht irgendwann
Die Zahlen sind eindeutiger, als vielen lieb ist. Laut einer quotenrepräsentativen Befragung von Splendid Research nutzen 60,8 % der Menschen in Deutschland persönlich KI-Tools. Knapp 20 % haben in den letzten vier Wochen eine KI für Kaufentscheidungen, Produktauswahl oder Preisvergleiche eingesetzt.
Entscheidend ist dabei: Nur 1,4 % haben tatsächlich über die KI gekauft. Die KI ersetzt also nicht den Kauf – sie verändert die Phase davor. Das Vergleichen. Das Vorauswählen. Genau dort, wo entschieden wird, wer überhaupt in die engere Wahl kommt.
Die KI wird zum Gatekeeper. Und Gatekeeper kennen nur zwei Zustände: genannt oder unsichtbar.
Was unsere eigenen Messungen zeigen
Wir reden nicht nur über KI-Sichtbarkeit, wir messen sie. Für den Deutschen KI-Sichtbarkeitsindex stellen wir ChatGPT, Gemini und Perplexity systematisch dieselben Kundenfragen und zählen aus, welche Unternehmen genannt werden. Der aktuelle Stand:
Übersetzt heißt das: In einer typischen Stadt teilen sich drei Betriebe die Hälfte aller KI-Empfehlungen. Und über die zehn genannten Namen hinaus existiert der gesamte übrige Markt für die KI schlicht nicht.
Der zweite Befund ist mindestens so wichtig: Fast zwei Drittel der genannten Unternehmen werden nur von einer oder zwei der drei KIs empfohlen. Ihre Sichtbarkeit ist also instabil – sie hängt davon ab, welche KI der Kunde gerade benutzt. Deshalb ist eine einzelne Messung wertlos. Man muss über mehrere Systeme und wiederholt messen.
Quellen: Deutscher KI-Sichtbarkeitsindex (eigene Erhebung, Juli 2026). Splendid Research, KI-Nutzung in Deutschland 2026. Aggarwal et al., „GEO: Generative Engine Optimization" (Princeton, Georgia Tech, IIT Delhi).
GEO und SEO: kein Entweder-oder
Eine der häufigsten Fragen: Ersetzt GEO jetzt SEO? Nein. Die beiden hängen enger zusammen, als es die getrennten Namen vermuten lassen.
Von dem Verkehr, den ChatGPT ins Netz weiterleitet, geht laut einer Semrush-Auswertung das größte Einzelstück – über 20 % – an Google. Und die KI stützt sich bei lokalen Empfehlungen stark auf das Google-Ökosystem: Unternehmensprofil, Karteneinträge, Bewertungen.
Anders gesagt: Wer seine Google-Präsenz in Ordnung bringt, arbeitet gleichzeitig an seiner KI-Sichtbarkeit. Und umgekehrt zahlt sauber strukturierter, belegbarer Inhalt auf beides ein. Deshalb messen wir bei unseren Kunden immer beides – KI-Nennungen und klassische Google-Rankings. Mehr dazu im Beitrag GEO vs. SEO: Der Unterschied.
Die vier Orte, an denen KI-Sichtbarkeit entsteht
Eine KI-Antwort speist sich aus zwei Töpfen: aus dem Trainingswissen (was das Modell beim Lernen aufgenommen hat) und aus der Live-Websuche im Moment der Frage. Bemerkenswert: Laut Semrush ist die Websuche nur bei rund 34,5 % der ChatGPT-Anfragen überhaupt aktiv. Bei zwei von drei Antworten schöpft die KI aus dem, was sie ohnehin schon „weiß".
Daraus folgt, wo man ansetzen muss – und es sind vier Orte, nicht einer:
1. Der eigene Web-Auftritt. Klar, aktuell und so geschrieben, dass eine Maschine die Kernaussagen mühelos erfasst. Dazu strukturierte Daten, die der KI sagen, wer Sie sind, was Sie anbieten und wo.
2. Das Google-Ökosystem. Ein vollständiges Unternehmensprofil mit echten, aktuellen Bewertungen. Das ist keine Nebensache, sondern eine der Grundlagen dafür, dass die KI Sie überhaupt einordnen kann.
3. Erwähnungen auf fremden Seiten. Verzeichnisse, Fachportale, Presse, Foren. Dass andere über Sie sprechen, wiegt in der Regel schwerer als das, was Sie über sich selbst sagen.
4. Belegbare Inhalte. Die erwähnte Princeton-Studie zeigt: Inhalte mit Statistiken, klaren Quellenangaben und Zitaten werden deutlich häufiger von KI-Systemen aufgegriffen – die Sichtbarkeit stieg um bis zu 40 %. Überprüfbarkeit ist in der KI-Welt ein Rankingfaktor.
Kein einzelner dieser Punkte ist ein Zaubertrick. Aber zusammen ergeben sie das Bild, das die KI von Ihnen zeichnet – oder eben nicht. Ausführlich: Woher die KI ihre Empfehlungen nimmt.
Wie wir arbeiten
Schritt 1 – Messen statt raten. Wir prüfen über ChatGPT, Perplexity, Gemini und Claude, bei welchen echten Kundenfragen Sie genannt werden und bei welchen nicht. Dazu Ihre klassischen Google-Rankings. Das Ergebnis ist eine nüchterne Ausgangslage, kein Verkaufsgespräch.
Schritt 2 – Wettbewerb einordnen. Wir zeigen, wen die KI stattdessen empfiehlt und woran das liegt. Meistens ist die Antwort unspektakulär: Der Wettbewerber hinterlässt schlicht mehr konsistente Spuren im Netz.
Schritt 3 – Die Lücken schließen. Verzeichnisse, Unternehmensprofil, strukturierte Daten, Inhalte, die Fragen echter Kunden beantworten, und der Aufbau von Erwähnungen auf fremden Seiten. In der Reihenfolge, die bei Ihnen den größten Unterschied macht.
Schritt 4 – Nachmessen. Jeden Monat, über alle Systeme. So sehen Sie schwarz auf weiß, ob die Arbeit wirkt – und wo es noch hakt. Ohne Messung ist GEO Kaffeesatzleserei.
Was das kostet
Wir arbeiten mit offenen Preisen. Sie können bei null anfangen und jederzeit aufhören.
KI-Sichtbarkeits-Check
Persönliche Handlungsanleitung
Monatliches KI-Monitoring
Betreuung durch die Agentur
Für wen sich GEO lohnt – und für wen nicht
Wir sagen lieber vorher ab, als hinterher zu enttäuschen. GEO lohnt sich vor allem, wenn Ihre Kunden vor dem Kauf recherchieren und vergleichen: lokale Dienstleister mit erklärungsbedürftiger Leistung, Handwerk mit Auftragsvolumen, Hotels und Gastronomie, B2B-Anbieter mit längeren Entscheidungswegen, Kanzleien und Praxen.
Weniger lohnt es sich, wenn Sie fast ausschließlich von Laufkundschaft, Stammkunden oder Ausschreibungen leben – oder wenn Sie in einem Markt tätig sind, in dem niemand eine KI um Rat fragt. Auch das ist eine legitime Ausgangslage. Der kostenlose Check zeigt Ihnen in beiden Fällen, woran Sie sind.
Was wir nicht versprechen
Es gibt in diesem Feld viele große Versprechen. Deshalb hier klar, was Sie von uns nicht hören werden.
Keine Garantie auf eine KI-Empfehlung. Niemand kontrolliert, was ChatGPT ausgibt. Wer Ihnen Platz 1 in der KI-Antwort verkauft, verkauft Ihnen etwas, das er nicht liefern kann.
Keine Ergebnisse über Nacht. KI-Systeme brauchen Zeit, um neue Signale aufzunehmen. Bei Perplexity geht es schneller, weil dort häufiger live gesucht wird; bei ChatGPT dauert es länger. Realistisch sind erste Bewegungen nach Wochen, ein stabiles Bild nach zwei bis vier Monaten.
Keine Tricks. Es gibt keinen versteckten Schalter, keine Zauber-Meta-Angabe. Es gibt nur konsistente, belegbare Präsenz an den Orten, aus denen die KI schöpft. Das ist unspektakulär, aber es funktioniert.
