Was eine GEO-Agentur macht
GEO steht für Generative Engine Optimization – die Arbeit daran, dass ein Unternehmen in den Antworten von KI-Assistenten vorkommt. Nicht auf Platz sieben einer Linkliste, sondern im Text der Antwort selbst, wenn ein Kunde fragt: „Wer ist der beste Anbieter für … in meiner Stadt?" Der Unterschied ist fundamental. Eine Google-Trefferliste hat zehn Plätze, eine zweite Seite und eine dritte. Eine KI-Antwort nennt drei bis fünf Namen. Es gibt keine Seite zwei. Wer nicht genannt wird, existiert für diesen Kunden in diesem Moment nicht – noch bevor er je eine Website gesehen hat.
GEO, KI-SEO, LLMO, GAIO, AEO – was denn nun?
Rund um das Thema kursiert ein halbes Dutzend Abkürzungen. Einmal sortiert: GEO (Generative Engine Optimization) ist der Begriff aus der Forschung und hat sich als Fachbegriff durchgesetzt. KI-SEO ist die deutsche Alltagsvariante. LLMO und GAIO sind Begriffe aus der Agenturwelt, AEO (Answer Engine Optimization) betont die Antwortmaschine. Inhaltlich meinen sie dasselbe. Wer Ihnen erklärt, LLMO sei etwas grundlegend anderes als GEO, verkauft Ihnen ein Etikett, keine Leistung.
GEO und SEO: kein Entweder-oder
Ersetzt GEO jetzt SEO? Nein. Von dem Verkehr, den ChatGPT ins Netz weiterleitet, geht laut einer Semrush-Auswertung das größte Einzelstück – über 20 % – an Google. Und die KI stützt sich bei lokalen Empfehlungen stark auf das Google-Ökosystem. Anders gesagt: Wer seine Google-Präsenz in Ordnung bringt, arbeitet gleichzeitig an seiner KI-Sichtbarkeit. Deshalb messen wir bei unseren Kunden immer beides. Mehr dazu im Beitrag GEO vs. SEO: Der Unterschied.
Für wen sich GEO lohnt – und für wen nicht
Wir sagen lieber vorher ab, als hinterher zu enttäuschen. GEO lohnt sich vor allem, wenn Ihre Kunden vor dem Kauf recherchieren und vergleichen: lokale Dienstleister mit erklärungsbedürftiger Leistung, Handwerk mit Auftragsvolumen, Hotels und Gastronomie, B2B-Anbieter mit längeren Entscheidungswegen, Kanzleien und Praxen. Weniger lohnt es sich, wenn Sie fast ausschließlich von Laufkundschaft oder Ausschreibungen leben. Der kostenlose Check zeigt Ihnen in beiden Fällen, woran Sie sind.
Was wir nicht versprechen
Keine Garantie auf eine KI-Empfehlung. Niemand kontrolliert, was ChatGPT ausgibt. Wer Ihnen Platz 1 in der KI-Antwort verkauft, verkauft Ihnen etwas, das er nicht liefern kann. Keine Ergebnisse über Nacht. Realistisch sind erste Bewegungen nach Wochen, ein stabiles Bild nach zwei bis vier Monaten. Keine Tricks. Es gibt nur konsistente, belegbare Präsenz an den Orten, aus denen die KI schöpft. Unspektakulär, aber es funktioniert.




