GEO · KI-Sichtbarkeit

Empfiehlt ChatGPT Ihr Unternehmen? So finden Sie es in 2 Minuten heraus

Von Alex Buchanan8. Juli 20265 Min. Lesezeit

Ihre Kunden fragen längst nicht mehr nur Google. Sie fragen ChatGPT, Perplexity und Gemini: „Was ist der beste Anbieter für … in meiner Stadt?" Die KI nennt dann eine Handvoll Namen. Die entscheidende Frage: Ist Ihrer dabei?

Warum das plötzlich zählt

Kaufentscheidungen verlagern sich in den Dialog mit der KI. Und eine KI-Antwort funktioniert anders als eine Google-Trefferliste mit zehn blauen Links: Sie nennt pro Frage nur wenige Anbieter. Wer nicht dabei ist, kommt für diesen Kunden gar nicht erst in die Auswahl.

Das ist der wichtige Unterschied zu klassischem SEO: Es geht nicht um „Platz 8 statt Platz 3". Es geht um genannt oder unsichtbar. Genau deshalb lohnt es sich, einmal selbst nachzusehen.

Der 2-Minuten-Selbsttest

Sie brauchen dafür nur ChatGPT (oder Perplexity, Gemini) und zwei Minuten:

  1. Melden Sie sich ab oder nutzen Sie ein privates Fenster – so färbt Ihr eigener Verlauf das Ergebnis nicht.
  2. Stellen Sie echte Kauffragen, so wie ein Kunde sie tippt, der Sie noch nicht kennt: „Welcher [Beruf] in [Stadt] ist zu empfehlen?", „bester [Leistung] in [Stadt]", „Wer bietet [Leistung] in [Region] an?"
  3. Notieren Sie drei Dinge: Werden Sie genannt? An welcher Stelle? Und wer wird stattdessen genannt – also Ihre Wettbewerber?
  4. Wiederholen Sie dieselbe Frage zwei- bis dreimal in leicht anderer Formulierung. Sie werden merken: Die Antworten schwanken.
  5. Machen Sie denselben Test in Perplexity und Gemini – jede KI zieht ihre Empfehlungen aus anderen Quellen.

Tipp: Fragen Sie nicht „Kennst du [meine Firma]?". Das ist wertlos – die KI bestätigt fast alles. Fragen Sie so, wie ein Kunde fragt, der Sie noch nicht kennt.

So lesen Sie das Ergebnis

Warum ein einzelner Test trügt

Eine Sache müssen Sie wissen, sonst ziehen Sie falsche Schlüsse: KI-Antworten sind nicht festgelegt. Dieselbe Frage liefert von Mal zu Mal andere Namen. Ein einzelner Treffer – oder ein einzelnes Fehlen – sagt statistisch also wenig aus.

Seriös misst man jede Kauffrage mehrfach, über mehrere KIs, und schaut auf die Nennungs-Rate in Prozent statt auf ein zufälliges Ja/Nein. Warum das so ist, erklären wir ausführlich in KI-Sichtbarkeit messen: Warum eine einzelne ChatGPT-Frage nichts aussagt.

Der schnellere, ehrliche Weg

Genau diese wiederholte Messung über mehrere KIs macht von Hand niemand zuverlässig. Deshalb haben wir sie automatisiert: Beim kostenlosen KI-Check geben Sie nur Ihre Website ein – wir prüfen automatisch über ChatGPT, Perplexity, Gemini und Claude, bei welchen typischen Kundenfragen Sie genannt werden und wo gerade der Wettbewerb gewinnt. In rund 30 Sekunden, ohne Anmeldung.

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Und wenn ich fehle?

Kurz gesagt: KI-Empfehlungen entstehen nicht zufällig. Die KI wiederholt, was sie an vielen vertrauenswürdigen Stellen über ein Unternehmen findet – echte Bewertungen, überall einheitliche Einträge, Erwähnungen auf fremden Seiten und klare, gut lesbare Inhalte. Die gute Nachricht: Das lässt sich gezielt aufbauen.

Die konkreten Schritte in der richtigen Reihenfolge – mit Vorlagen und Prioritäten – liefern wir in unserer persönlichen Handlungsanleitung, oder wir übernehmen die Umsetzung komplett. Mehr dazu unter Leistungen.