Warum das plötzlich zählt
Kaufentscheidungen verlagern sich in den Dialog mit der KI. Und eine KI-Antwort funktioniert anders als eine Google-Trefferliste mit zehn blauen Links: Sie nennt pro Frage nur wenige Anbieter. Wer nicht dabei ist, kommt für diesen Kunden gar nicht erst in die Auswahl.
Das ist der wichtige Unterschied zu klassischem SEO: Es geht nicht um „Platz 8 statt Platz 3". Es geht um genannt oder unsichtbar. Genau deshalb lohnt es sich, einmal selbst nachzusehen.
Der 2-Minuten-Selbsttest
Sie brauchen dafür nur ChatGPT (oder Perplexity, Gemini) und zwei Minuten:
- Melden Sie sich ab oder nutzen Sie ein privates Fenster – so färbt Ihr eigener Verlauf das Ergebnis nicht.
- Stellen Sie echte Kauffragen, so wie ein Kunde sie tippt, der Sie noch nicht kennt: „Welcher [Beruf] in [Stadt] ist zu empfehlen?", „bester [Leistung] in [Stadt]", „Wer bietet [Leistung] in [Region] an?"
- Notieren Sie drei Dinge: Werden Sie genannt? An welcher Stelle? Und wer wird stattdessen genannt – also Ihre Wettbewerber?
- Wiederholen Sie dieselbe Frage zwei- bis dreimal in leicht anderer Formulierung. Sie werden merken: Die Antworten schwanken.
- Machen Sie denselben Test in Perplexity und Gemini – jede KI zieht ihre Empfehlungen aus anderen Quellen.
Tipp: Fragen Sie nicht „Kennst du [meine Firma]?". Das ist wertlos – die KI bestätigt fast alles. Fragen Sie so, wie ein Kunde fragt, der Sie noch nicht kennt.
So lesen Sie das Ergebnis
- Genannt, weit oben, positiv: gute KI-Sichtbarkeit. Beobachten und halten.
- Mal genannt, mal nicht: wackelige Sichtbarkeit. Hier entscheidet, wie oft und wie stabil Sie auftauchen.
- Nie genannt, Wettbewerber immer: eine echte Lücke – und die kostet Sie heute schon Kunden.
Warum ein einzelner Test trügt
Eine Sache müssen Sie wissen, sonst ziehen Sie falsche Schlüsse: KI-Antworten sind nicht festgelegt. Dieselbe Frage liefert von Mal zu Mal andere Namen. Ein einzelner Treffer – oder ein einzelnes Fehlen – sagt statistisch also wenig aus.
Seriös misst man jede Kauffrage mehrfach, über mehrere KIs, und schaut auf die Nennungs-Rate in Prozent statt auf ein zufälliges Ja/Nein. Warum das so ist, erklären wir ausführlich in KI-Sichtbarkeit messen: Warum eine einzelne ChatGPT-Frage nichts aussagt.
Der schnellere, ehrliche Weg
Genau diese wiederholte Messung über mehrere KIs macht von Hand niemand zuverlässig. Deshalb haben wir sie automatisiert: Beim kostenlosen KI-Check geben Sie nur Ihre Website ein – wir prüfen automatisch über ChatGPT, Perplexity, Gemini und Claude, bei welchen typischen Kundenfragen Sie genannt werden und wo gerade der Wettbewerb gewinnt. In rund 30 Sekunden, ohne Anmeldung.
